Information zur Ausbildung
Wie bekomme ich am besten einen Ausbildungsplatz?
Einführung
Wie komme ich an eine Stelle?
Wer kann sich alles bewerben?
Was ist, wenn ich bei Firmen und Betrieben nichts finde?
Ausbildung auf schulischem Weg
Ausbildung über das Jugendamt
Ausbildungsplatzsuche im InternetAusbildungsträger in BerlinEinen Beruf erlernt man normalerweise durch eine Ausbildung auf dem sogenannten 1. Arbeitsmarkt. Das bedeutet: Betriebe, Geschäfte, Firmen oder Unternehmen stellen Dich als Auszubildenden ein, Du bekommt ein Gehalt oder Lohn und hast nach 2 bis 3,5 Jahren und bestandener Prüfung einen Berufsabschluss.
Und die besten Resultate wirst Du in dem Beruf erzielen, der
Dir am meisten Spaß macht.
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Wir empfehlen aufgrund der heutigen Situation dringend, aktiv selbst zu suchen. Dazu kannst Du die Berufsberatung der Agentur für Arbeit nutzen, in Zeitungen nach Stellenangeboten stöbern oder selbst eine Annonce aufgeben, im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis nachfragen, im Internet recherchieren oder Betriebe und Firmen selbst direkt ansprechen bzw. auch ohne Stellenangebot Dich einfach spontan bei den Firmen bewerben (sogenannte Initiativbewerbung).
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Eine Übersicht aller Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit in Berlin findest Du hierJeder.
(als Nicht-EU-Angehöriger gelten Sonderbedingungen. Wenn Du eine Frage dazu hast, schreib uns eine E-Mail).
Damit sich Deine Chancen erhöhen, den gewünschten Ausbildungsplatz zu bekommen, solltest Du auf die Anforderungen der Betriebe achten, wie Schulabschluss, das Alter, praktische Erfahrungen oder körperliche Eignung.
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Dann hast Du die Möglichkeit, von der Agentur für Arbeit eine Ausbildungsstelle vermittelt zu bekommen.
Das nennt sich außerbetriebliche Ausbildung. Dies sind Ausbildungsplätze, die vom Arbeitsamt finanziert werden, und davon gibt es in Berlin schon einige.
Wichtig ist, dass die Vermittlung solcher Ausbildungsplätze nur über die Berufsberatung der zuständigen Agentur für Arbeit Deines Wohnortes erfolgt und die Förderung an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist (z.B. muss man eine berufsvorbereitende Maßnahme erfolgreich beendet haben und auf dem 1. Arbeitsmarkt relativ chancenlos sein). Daher ist es ganz wichtig, dass Du bei der Berufsberatung als ausbildungsuchend gemeldet bist.
Achtung: Wenn Du Arbeitslosengeld-II-Empfänger bist, ist das Jobcenter für Dich zuständig!!! Dieses kann Dir auch eine außertriebliche Ausbildung vermitteln. Links zu den Adressen der Berliner Jobcenter findest Du auf der rechten Seite.Außerdem gibt es noch
die Verbundausbildung - meist für Jugendliche mit Mittleren Schulabschluss oder Abitur. Der Ausbildungsplatz wird Dir von der Agentur für Arbeit vermittelt. Das besondere ist, dass die praktische Ausbildung in einem Betrieb (und manchmal auch in mehreren) und einem Bildungsträger - sozusagen im Verbund - stattfindet.
Eine weitere besondere Überbrückungsmöglichkeit bis zum Beginn einer Ausbildung ist die
Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQ) - genauere Infos dazu findest Du
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a.) Ausbildung am Oberstufenzentrum (OSZ) oder an einer anerkannten Fachschule
Die Ausbildung zu den verschiedenen Berufen erfolgt in der Schule und im Betrieb. Voraussetzung ist der erweiterte Hauptschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt 3-3 1/2 Jahre.
Eine Übersicht der Berliner OSZ findest Du hierb.) MDQM II ist eine weitere Form der schulischen Berufsausbildung.
Es werden 20 verschiedene Berufe angeboten, wie zum Beispiel:
Bürokauffrau/mann, Maurer, Fliesenleger, Maler/Lackierer, Tischler, Elektroinstallateur, Gärtner oder Modeschneider. Die Ausbildungen dauern 3-3 1/2 Jahre. Voraussetzung für die Aufnahme einer Berufsausbildung ist einer der genannten Abschlüsse: BQL/TZ, Hauptschulabschluss, Erweiterter Hauptschulabschluss, Mittlerer Schulabschluss und eine Aufnahmezusage des Kooperationspartners.
Ausbildungsträger ist in Berlin das Berufsbildungswerk mit Sitz in der Geneststr. 5-6, 10829 Berlin-Schöneberg.
Informationen erhältst Du unter 030-75 77 22 21 oder 030-75 77 22 15.
Für die schulische Ausbildung gibt es keinen Ausbildungslohn. Du hast aber die Möglichkeit, BaföG zu beantragen.
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Ausbildung über das Jugendamt (nach SGB VIII)
Das Jugendamt kann bei festgestelltem individuellem Bedarf eine Ausbildung nach SGB VIII anbieten. Diese Möglichkeit ist für junge Menschen gedacht, die während der Ausbildung zusätzlich sozialpädagogische Unterstützung benötigen, weil es z.B. gerade richtig Streß im Leben gibt und sie sonst überfordert wären, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Wichtig ist, dass immer eine Prüfung des individuellen Unterstützungsbedarfes notwendig ist. Die Entscheidung erfolgt durch das zuständige Jugendamt des Wohnortes Deiner Eltern. (sofern Du volljährig bist - bis max. 21 Jahre - nach Deinem polizeilich gemeldeten Wohnsitz)
Hier findest Du alle Berliner Jugendämter zurück